Sonntag, 21. Oktober 2007

Wie die Faust aufs Auge (2)

"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken." - Lothar Matthäus wusste wie immer Bescheid und hatte den passenden Ratschlag parat. Den sollten sich Bremen, Schalke & Co. zu Herzen nehmen. Denn noch ist längst aller Abende Tag...oder so.

Mannschaft der Stunde (2)

Arsenal London: Thierry Henry hat sich nach 174 Toren in acht Jahren London im Sommer verabschiedet, sein Landsmann Arsène Wenger, seit 1996 als Trainer am Spielfeldrand, blieb den "Gunners" weiterhin treu. Und jetzt eilt Arsenal auf jeder Hochzeit - egal ob in Champions League, Premier League oder Pokal - von Sieg zu Sieg und steht ungeschlagen an der Tabellenspitze. Von der enormen Verjüngungskur merkt man nur auf dem Spielberichtsbogen etwas. Auf dem Platz spielen die Jungs von Wenger wie alte Hasen.

Samstag, 20. Oktober 2007

Wie die Faust aufs Auge (1)

"Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß." - Andreas Brehmes tiefgründige Analyse des chronischen Unglücks. Genau das treibt derzeit am Lauterer Betzenberg sein Unwesen: Erst gibt es aus 10 Spielen nur einen Sieg, dann gestern das I-Tüpfelchen auf einem seuchenhaften Saisonstart - Torwart Florian Fromlowitz fällt mit einem Kreuzbandriss womöglich bis zum Saisonende aus.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Blumen nach Prag

Die Skala reicht von Gleichgültigkeit bis Weltuntergangsstimmung. Ein Versuch, den gestrigen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft dort einzuordnen.

Eins steht fest: Um eine Danksagung samt Blumenstrauß in Richtung Tschechien wird Jogi Löw kaum herumkommen. Der Europameister von 1976 hat die deutsche Mannschaft mit einer beherzten und äußerst effektiven Leistung jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Der Bundestrainer darf sich über den Weckruf, der signalisiert, dass noch längst nicht alles Gold ist, was glänzt, durchaus freuen. Und so stellte er durchaus zurecht fest, dass das Spiel genau das aufgezeigt habe, was er schon des Öfteren betont hatte: „Manche Dinge sind doch noch nicht so gut“, wie sie zuletzt gemacht worden sind.
Im März 2006 gab es ein ähnliches Spiel, das damals bei einer ganzen Fußball-Nation die Alarmglocken erklingen ließ: Das blamable 1:4 gegen Italien, in den Geschichtsbüchern unter „Fiasko von Florenz“ zu finden. Im folgenden Märchensommer bekamen die Italiener im Gegenzug doch glatt den WM-Titel „geschenkt“ und Deutschland wurde WM-Dritter. Letzteres ist zweifelsohne eher ein gutes Omen.

Die Welt geht von der deftigen 0:3-Schlappe in München keineswegs unter. Auch wenn die Art und Weise, wie die Löw-Elf sich über 90 Minuten präsentiert hat, doch sehr an „alte Zeiten“ erinnerte. Ein einfaches „Mund abputzen und weiter“ wie nach dem Irland-Spiel wird diesmal jedoch nicht genügen, um die Partie aufzuarbeiten. Per Mertesacker, der sich mit Christoph Metzelder diesmal ungewohnte Aussetzer leistete, fing schon einmal mit der Aufarbeitung an und resümierte, dass man eben seine Lehren aus solch einem Spiel ziehen müsse. Nüchtern, freundlich, eloquent und intelligent – diesen Mertesacker kann man sich glatt als Bundestrainer 2026 vorstellen.

Das hat mit der Niederlage gegen Tschechien aber nichts zutun. „Zu tun“ gibt es in Hinblick auf die EM aber mit Sicherheit ein paar Dinge. Vielleicht steht die deutsche Nationalmannschaft nicht gerade vor existentiellen Problemen, der Feinschliff steht jedoch definitiv noch aus. Und wenn Hammer und Meißel geschwungen werden, um eine Truppe zu formen, die letztendlich das Zeug zum Europameister hat, kann Jogi Löw bestimmt wieder auf eine Hand voll Stammspieler zurückgreifen, die in den letzten Spielen nicht zur Verfügung standen.

Desweiteren stellt sich eine andere Frage: War es jetzt eigentlich in Ordnung, dass die erste unterirdische Vorstellung in der Löw-Ära, nach Monaten auf der Welle der Euphorie, sofort mit Pfiffen vom Münchener Publikum bedacht worden ist? Auf der Tribüne – mit 40 oder 50 € weniger auf dem Konto – fühlt man sich schnell dazu hingerissen. Denn der geneigte Fan auf den Zuschauerrängen war in London, in Cardiff und in Prag wohl nicht dabei und ist enttäuscht, dass ausgerechnet er diese ach so schlimme „Schmach“(O-Ton Béla Réthy) miterleben muss. Da macht sich kopfschüttelndes Verständnis breit.
Für die einzige richtige „Schmach“ hat der ZDF-Kommentator gestern übrigens selbst gesorgt, indem er dem deutschen Spiel dieses Prädikat verlieh. Da ist jemand auf der oben angesprochenen Skala etwas weit in Richtung „Weltuntergangsstimmung“ gerutscht – sei noch einmal verziehen.

Eine Vereinsmannschaft hätte bereits am kommenden Wochenende Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Löws Jungs müssen sich da noch bis zum 17.November gedulden. Dem ist sowohl Negatives, als auch etwas Positives abzugewinnen: Gescholten wird dadurch ein wenig länger, aber in vier Wochen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Da haben sich die Wogen fast vollständig geglättet, alle schauen mit Vorfreude auf die nächsten Spiele und selbst der pfeifende Fan wird wieder dabei sein – zumindest vor dem Fernseher.
Wenn es gegen Zypern wieder rund läuft, sei der gestrige Ausrutscher verziehen. Und spätestens dann wird auch der Blumenstrauß auf die Reise nach Prag geschickt…

Mannschaft der Stunde (1)

Liechtenstein: Nein, hier liegt kein Irrtum vor. Wenn man Erwartungshaltung und gebrachte Leistung abwägt, hat der Zwergstaat eine überragende EM-Qualifikation gespielt. Gestern der bisherige Höhepunkt: Ein 3:0 Kantersieg gegen Island. Liechtenstein ist die "Nummer eins der Zwerge" und hat 7 Punkte auf dem Konto. Der Lohn: Ein Höhenflug auf Platz 142 der Fifa-Weltrangliste - Surinam im Nacken, den Jemen im Visier. Und noch 57 bis Österreich. Aber die haben ja auch mal wieder gewonnen...

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Freud' und Leid des virtuellen Teamchefs

Man könnte meinen, die Vielfalt der Managerspiele, bei denen der Fan von nebenan via PC den Größen der Bundesliga nacheifern kann, wachse unaufhaltsam. Kicker, Sport-Bild, Comunio & Co. - da liegen Freud' und Leid oft eng beisammen. Wer in einer Tippgemeinschaft den Propheten spielt, kann ein Lied davon singen.

"Oh nein, heute is ja Freitag. Ich muss meine Mannschaft noch aufstellen."
"Hilfe, ich hab' noch gar nicht meine Tipps abgegeben."
"Endlich! Der Transfermarkt ist wieder offen."

Von wem könnten diese Aussagen stammen? Etwa von Hans Meyer, Ante S. aus B. und Felix Magath? Falsch. Sie könnten inzwischen von Ihrem Nachbarn, Ihrem Arbeitskollegen, Ihrem Mannschaftskollegen, schlichtweg von jedem stammen. Denn von Managerspielen, Tippspielen und anderen Bundesliga-Simulationen wimmelt es neuerdings nur so im Netz und an den deutschen Arbeitsplätzen. Während früher der "Kicker" mit seinem Managerspiel die Rolle des Pioniers auf unberührtem Terrain genießen durfte, nehmen die Möglichkeiten für den Fan von nebenan, seinen Traineridolen interaktiv nachzueifern, Jahr für Jahr zu.

Kicker, Sport-Bild, Rheinische Post, Comunio - überall glühen kurz vor Spieltagsbeginn die Köpfe der interaktiven Manager.
'Kluge für De Jong? Kluge - der hat zuletzt öfter getroffen. Pander oder Jansen? Pander - der ist mit seinen Brandfackel-Flanken immer gefährlich' - ähnlich sehen die Gedanken wohl bei jedem Mitspieler aus, dem freitags über der Aufstellung fürs Wochenende der Kopf qualmt. Und am Ende läuft es doch eh immer anders, als man es sich ausgemalt hat.

Beim Voraussagen der Ergebnisse in Tippgemeinschaften offenbart sich indes ein Phänomen. Denn wer hat meistens die Nase vorn bei Wettbewerben dieser Art? Die Verkäuferin aus der Gartenabteilung, die eigentlich an Fußball-Legasthenie leidet. Und nicht die selbst ernannte Fußball-Datenbank aus der Baustoffabteilung, die mit ihrem Fachwissen und der Routine von 23 Jahren mit Dauerkarte, glaubt, sie könne die Resultate ohnehin ausrechnen.
'In Frankfurt? Ach, da haben die 4 der letzten 6 Spiele gewonnen. Im Schnitt mit 1,8 Toren, aber nie zu null. Klar, da tippe ich 3:1.'
Wie geht es dann aus? Auf jeden Fall nicht 3:1, sondern mit Sicherheit 1:2 (das hat die Gartenabteilungs-Frau nämlich getippt, weil '1:2 doch ganz oft kommt'). So ist das Leben.

Was für Leute es fertig bringen, beim Kicker-Managerspiel mit dem zur Verfügung stehenden Budget eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die jedes Wochenende konstant 80 Punkte einfährt (und das ist ziemlich gut), ist mir jedes Jahr ein Rätsel. Bei Spielen dieser Art geht nämlich nichts ohne prophetische Veranlagung. Wer soll auch ahnen, dass Spieler A, der 5 Millionen gekostet hat, sich bald das Kreuzband reißt und Spieler B aus Burkina Faso, der ablösefrei von Dnjepr Dnjepropetrowsk kam, wie Phönix aus der Asche 20 Tore schießt?
Zudem ist man dann noch zusätzlich auf die Laune mehrerer Sportredaktionen angewiesen. Warum es für den einen Spieler ausschließlich die Note 2 regnet, während der andere trotz ordentlicher Leistung mit der Note "ausreichend" bedacht wird, bleibt da oft schleierhaft. Und man fragt sich, ob die Herren wirklich dasselbe Spiel gesehen haben. Bei der Ausgabe der "Sport-Bild" setzt sich die Note unter anderem aus der Wertung der "BamS" zusammen. Und wer legt sein Manager-Schicksal schon gerne in deren Hände?

Und so kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ein Bremer aufspringt, weil der HSV getroffen hat und im nächsten Moment wieder verschämt aufs Sofa sinkt. Oder ein Dortmunder jubelt in der Kneipe über ein Schalker Tor und findet sich einen Augenblick später im Epizentrum eines Handgemenges wieder. Wenn es um drei Punkte für ein richtig getipptes Ergebnis geht, dann ruht auch ab und zu die ärgste Rivalität - zumindest für ein paar Sekunden.
Gewissenskonflikte dieser Art sind bei den Managerspielen ganz einfach auszuschalten: Spieler vom großen Rivalen ignorieren, schon darf sich weiterhin über deren Misserfolge gefreut werden.
Dass meine Mannschaft beim "Kicker" vollkommen FC-Bayern-freie Zone ist und bei der Zweitligaversion keine Kölner zu finden sind, ist übrigens Zufall. Manchmal wirkt die Abneigung eben ganz intuitiv. Obwohl ich mich über einen Klose oder einen Toni im Nachhinein nicht beschweren würde - bei deren Punkteausbeute...

Dienstag, 16. Oktober 2007

Radikale Fußball-Rasur und Entzugserscheinungen

"Let the good times roll". Oder besser: "Let the ball roll", wie auch immer. Hauptsache er rollt. Denn dann haben wir auf jeden Fall "good times". Auch ohne Sportschau?

25 - in Worten fünfundzwanzig - Tage in Folge rollte vom 14.September bis zum 8.Oktober tagein, tagaus der Ball, entweder in der Bundesliga, in der 2.Bundesliga, in der Champions League oder im Uefa-Cup. Danke dafür, Rahmenterminkalender der FIFA, UEFA und DFL! Unglaublich das solch ein Monstrum von Wort solche Wonne bringen konnte. Doch wer reißt uns immer wieder jäh aus dem Glück des non-stop Fußballs? Unsere Nationalmannschaft. Irgendwie auch nachvollziehbar. Berlin, Dublin (Länderspiel), Berlin, Bremen (Bundesliga), Athen (Champions League), München (Länderspiel), Bremen - wäre zum Beispiel für Per Mertesacker zugegebenermaßen ein etwas zu straffes Programm in 14 Tagen.

Heute diente die U21 mit ihrem 3:0 Pflichterfolg gegen Moldawien wenigstens schon einmal als Warmmacher für das morgige Highlight in zwei (fast) fußballlosen Wochen, die ausschließlich gespickt sind mit eben diesen Highlights (wobei sich über dieses Prädikat streiten lässt, was das Spiel gegen Irland angeht). Oder stecken ARD und ZDF etwa dahinter? Denn so lechzt morgen Abend jeder Fan nach der Live-Übertragung des Tschechien-Spiels. Dosierter Entzug zur Quotenbeschaffung?

Bald könnte die Nationalelf schließlich der letzte Fußball-Mohikaner bei den öffentlich-rechtlichen sein. Wenn (Go)Leo Kirch und Premiere die "Sportschau" um 18:30 wegrasieren wie Norbert Siegmann einst Ewald Lienen, dann verschwindet eine Koryphäe der Bundesliga-Berichterstattung von der Bühne.

Neulich habe ich eine Aussage von einem Fan gelesen, der sagte, wer ein leidenschaftlicher Anhänger sei, der habe sowieso Premiere und brauche die "Sportschau" nicht. Und was ist mit den Verrückten, die gerne die Konferenz auf Premiere einschalten, dabei Radio hören, dann "Sportschau" gucken und später noch das "Sportstudio" nachlegen? Ok, zumindest alle zwei Wochen. Denn alle 14 Tage steht solch ein Verrückter wohl selbst in der Kurve und singt seinen Klub zum Sieg... Aber das ist ein anderes Thema.

Montag, 15. Oktober 2007

Mund abputzen...

...und auf Mittwoch freuen. Muss es denn neuerdings immer Hurra-Fußball sein?
Da scheiden sich die Geister. Aber: Es sei nur erinnert an gar nicht so alte Zeiten.


Sonntagmorgen, 10:58 Uhr. Perfekte Zeit zum Aufwachen. Schnell zur Fernbedienung gegriffen, nach dem weniger unterhaltsamen, aber sportlich effektiven Länderspielabend muss man sich schließlich einmal umhören, was die Experten im „Doppelpass“ zu sagen haben.

Im „Kempinski Airport-Hotel München“ (die Wiederholung dieses Namens nimmt circa zwanzig Minuten der Sendezeit ein) haben sich Béla Réthy, Herr Smentek vom Kicker, Herr Wenig von der BamS, Hansi Müller und Udo Lattek versammelt. Der Tenor zum deutschen Auftritt in Dublin: „Auch der zweite Anzug kommt vom Designer“ (O-Ton Béla Réthy), es muss nicht immer schön sein, sondern erfolgreich und Top-Favorit auf den EM-Titel ist die Löw-Elf sowieso noch lange nicht.

Kann ich alles soweit unterschreiben, auch wenn der Designer nicht unbedingt Hugo Boss hieß und wir zwar nicht Top-, aber doch zumindest Favorit sind. Wer den Pokal zum vierten Mal holen will, die beste Mannschaft in der Quali stellt und nur einmal in 15 Monaten verloren hat, wäre gänzlich verrückt sich an dieser Stelle zufrieden zu geben.

Wer erinnert sich nicht an Rudi Völlers Wutausbruch nach dem mehr als mauen 0:0 auf Island? Oder an zwei Last-Minute-Treffer auf den Färöer-Inseln? Oder an die beiden Relegationsspiele gegen die Ukraine 2001? Auf dem Weg zur zehnten Teilnahme an einer EM-Endrunde hat sich die Nationalmannschaft diesmal souveräner präsentiert und als erstes Team das Ticket für die Schweiz und Österreich gebucht. Nach den neuesten Entwicklungen wissen Letztere ja wohl selbst nicht einmal, ob sie dabei sein werden bzw. wollen. Deutschland ist sozusagen erst der zweite „sichere“ Teilnehmer.

Wie immer scheiden sich nun die Geister – egal ob Netzer, Vater oder Metzger, jeder hat eine andere Meinung. Waren die Iren nun kämpferisch weltklasse? War die deutsche Mannschaft offensiv unterirdisch? Ist die fixe Qualifikation das primäre Ziel gewesen?

Der Pessimist könnte unken: Wenn nicht bald die stärkste, gesunde Elf zusammen spielt, wird das nichts. Zypern, San Marino, Wales, Slowakei, Irland – das war doch „pipifax“. Haben wir schon gegen Italien, Frankreich oder Spanien gespielt? Die haben uns weiterhin etwas voraus.

Der Berufsoptimist freut sich: Klasse, drei Spiele Vorsprung in Sachen Planungssicherheit gegenüber dem Rest von Europa. 31:4 Tore, keine Niederlage, was will ich mehr? Italien und Frankreich – die „Großen“ wissen im Gegensatz zu uns noch nicht einmal, ob sie den Juni 2008 überhaupt in den Alpen verbringen. Und die Engländer, die haben wir in Wembley mit einer D-Elf gestoppt.

Der Realist hält fest: Schön, endlich einmal souverän durch eine Quali gekommen. Es war oft toll, manchmal weniger und ab und zu reichte auch ein Minimalaufwand. Gewonnen ist noch gar nichts, aber gewonnen werden kann eine ganze Menge. Von 31 Toren haben wir 19 gegen San Marino erzielt – das muss uns trotzdem erst jemand nachmachen. Also – wach bleiben, dran bleiben und mit vollem Einsatz den EM-Titel ins Auge nehmen.

„1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei.“

Ich positioniere mich optimistisch auf dem zweiten Feld. Und ob ich „wirklich richtig steh’“, das sehe ich, das sehen wir, spätestens am 29.Juni 2008, wenn im Wiener Ernst-Happel-Stadion das EM-Finale über die Bühne geht und bei der Siegerehrung der Rasen im Konfettiregen versinkt. Hoffen wir, dass es schwarz-rot-goldene Schnipsel regnen wird…

Die ganz nahe Zukunft heißt Tschechien. Und vor 66000 in der Allianz-Arena will man sich als Qualifikations-Europameister wohl keine Blöße geben, oder? Mittwoch, 20:45, wird es nochmals ernst.